09. Januar 2012
Eine Reise ins Unbekannte: "Geheimes Deutschland"
Sie liegen im Verborgenen, werden streng bewacht, nur wenige haben Zutritt. Deutschland ist voll von Orten, die ein Geheimnis bergen:. militärische Forschungslabors, verschlossene Tempel, Treffpunkte für Insider, unterirdische Krankenhäuser, rätselhafte Kultstätten. Der Film GEHEIMES DEUTSCHLAND zeigt eine Heimat, wie sie kaum jemand kennt.
Seit jeher sorgen Menschen für Notzeiten vor, doch in Deutschland scheint dieses Bedürfnis besonders ausgeprägt zu sein. Ein Beleg dafür ist das gewaltige Bunkernetzwerk, das zur Zeit des Kalten Krieges entstand. Hunderte solcher Schutzräume sind heute noch funktionsfähig, darunter auch ganze Krankenhäuser, die unterirdisch Verletzte versorgen sollten, während oben der Atomkrieg tobt. ZDFzeit zeigt heute streng verschlossene Bunkerwelten, die wie Zeitkapseln eine Epoche festhalten, die am Abgrund taumelte.
Geheime Orte ganz anderer Art sind öffentliche Straßen, die zu Schauplätzen für illegale Autorennen werden. Die Teilnehmer suchen den ganz besondern „Kick“, filmen sich selbst und riskieren dabei ihr Leben - und das vieler anderer. Aussteiger und Aktive berichten von einem Phänomen, das schon vielen jungen Menschen das Leben kostete.
Weniger gefährlich aber dafür seit Jahrhunderten von Geheimnissen umrankt sind die Logen der Freimaurer. Ihre Treffen finden im Verborgenen statt, gut geschützt vor neugierigen Blicken. Die älteste deutsche Loge „Absalom zu den drei Nesseln“ macht für ZDFzeit eine seltene Ausnahme und gewährt Einblicke in die Rituale einer Organisation, die immer wieder mit Verschwörungen und düsteren Machenschaften in Verbindung gebracht wurde.
Faszinierend und von Mythen umwoben ist auch ein Naturdenkmal im Teutoburger Wald, dessen geheimnisvolle Anziehung Menschen wohl seit Jahrtausenden beschäftigt. Die Externsteine bei Detmold werden oft als das „deutsche Stonehenge“ bezeichnet und jährlich von Hunderttausenden besucht. Manche sehen in den hoch aufragenden Felsen eine heidnischen Kultstätte voll tiefer Symbolik, andere lediglich eine Laune der Natur. Wer hat Recht? Tragen die Steine tatsächlich Botschaften aus vorchristlicher Zeit? Oder sind sie nur eine Projektionsfläche vielfältiger Phantasien?
Ein weiteres Phänomen, das Experten ratlos macht, sind die sogenannten „Erdställe“. Immer wieder werden unter Gehöften oder Kirchen seltsame unterirdische Gewölbe entdeckt. 700 sind es allein in Bayern. Die engen, labyrinthischen Gangsysteme sind stets fundleer und entstanden im 10. oder 11. Jahrhundert. Ihre Nutzung – ungeklärt. Waren es Zweckbauten oder Kultstätten? Tore zur Unterwelt? Die Heimstatt hilfreicher Kobolde oder Erdgeister? Oder gar ein Wartesaal für arme Seelen zwischen dem Tod und dem Jüngsten Gericht? ZDFzeit wagt sich an eine Erklärung für dieses letzte große Geheimnis der der Archäologie in Europa.
01. November 2011
"Roms Rache - Die Schlacht im Harz"
Die Dokumentation "Roms Rache" berichtet am 9. November 2011 im ZDF von einem Sensationsfund im Harz: Ein Schlachtfeld, auf dem Römer gegen Germanen kämpften.
“Varus, gib mir meine Legionen zurück!“, soll der römische Kaiser Augustus nach der verlorenen Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 n. Chr. ausgerufenen haben. Mit der vernichtenden Niederlage war entschieden: Nie wieder würden Römer in Germanien Fuß fassen; der Anfang vom Ende der römischen Vorherrschaft in Europa. So jedenfalls steht es in den Schulbüchern. Tatsächlich machten Archäologen jüngst eine spektakuläre Entdeckung im Harz. Tausende Fundstücke römischer Herkunft, im Waldboden verborgen, beweisen: Die Römer haben sich nach der Varusschlacht nicht hinter ihrem Grenzwall, dem Limes, versteckt. Vielmehr kam es 230 Jahre nach dem angeblichen Vernichtungsschlag des Cheruskerfürsten Arminius erneut zu einer blutigen Schlacht zwischen Römern und Germanen. Wissenschaftler sprechen von einem „Jahrhundertfund“. Hatte Arminius die Besatzer doch nicht ein für alle Mal aus dem Land geworfen? Mithilfe der Fundstücke wird das Kampfgeschehen von damals rekonstruiert. Muss die Geschichte am Ende neu geschrieben werden?
11. August 2011
„Wie ein Pulverfass!“ im Berliner AlliiertenMuseum
50 Jahre nach dem Mauerbau beleuchtet das AlliiertenMuseum die heißeste Phase des Kalten Krieges. History Media produziert und gestaltet die Filmstationen zur Sonderausstellung „Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau“.
Die Besucher des AlliiertenMuseums gehen auf Tuchfühlung mit den damals mächtigsten Männern der Welt und erhalten auch dank seltener Filmsequenzen Einblicke in ihr militärisches und politisches Kalkül. Persönliche Erinnerungsstücke fangen das individuelle Erleben in der bedrohten Stadt ein: dazu zählen die Kamera eines GIs, der am Tag des Mauerbaus fotografierte, oder die Bücher aus der Bibliothek des Amerika-Hauses, die der Entleiher aus Ost-Berlin erst 29 Jahre später zurückgeben konnte. Anhand neuester Archivfunde wird deutlicher als zuvor die führende Rolle der Sowjetunion beim Mauerbau dokumentiert und erklärt, wieso sich die Westmächte passiv verhielten. Taktische Atomraketen vom Typ Matador (USA) und Scud (UdSSR) veranschaulichen die permanente Kriegsgefahr ebenso wie bislang kaum bekannte Pläne der Amerikaner, Briten und Franzosen für den militärischen Ernstfall.
Die Ausstellung „Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau“ ist vom 11. August bis 3. Januar 2012 im AlliiertenMuseum, Clayallee 135, 14195 Berlin täglich geöffnet - außer mittwochs - von 10.00 bis 18.00 Uhr.
08. Juli 2011
"Geheimakte Mauerbau" zur Primetime im ZDF
"Geheimakte Mauerbau - Die Nacht der Entscheidung" zeigt, wer die Mauer 1961 befahl und wie Deserteure auf der Flucht ihr Leben riskierten.
Vor 50 Jahren, in den frühen Morgenstunden des 13 August 1961, begann der Bau jenes menschenverachtenden Monstrums aus Stahl, Stacheldraht und Beton, das nicht nur eine Stadt teilte, sondern auch zum Sinnbild für die Spaltung Deutschlands, Europas und der Welt wurde: Die Berliner Mauer. Sie trennte Familien und Freunde, kostete vielen Menschen das Leben, die der SED-Diktatur entfliehen wollten. Sie einte allein in der Hoffnung, dass sie eines Tages wieder eingerissen wird.
Was ging dem Mauerbau voraus? Wie kam es wirklich zur Sperrung der Sektorengrenze in der „Frontstadt“ des Kalten Krieges. Wer gab den Befehl, wer trug die Verantwortung? War es DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht, dem das eigene Volk davon lief? Oder Nikita Chruschtschow, der mächtige Staats- und Parteichef der Sowjetunion, eine der beiden Supermächte im Kalten Krieg? War es nur eine innerdeutsche Frage oder drohte eine Krise zwischen Ost – womöglich mit der Gefahr einer nuklearen Eskalation?
Jetzt freigegebene Akten aus dem russischen Staatsarchiv für Zeitgeschichte in Moskau geben Antworten auf offene Fragen und werfen ein neues Licht auf die Geschichte der Mauer. Erstmals lässt sich rekonstruieren, wer wann den Befehl zur Sperrung gab. Die Akten enthüllen wortwörtlich, was hinter den Kulissen der Macht besprochen und entschieden wurde. Sie stellen klar, wer die Weichen stellte zur Nacht der Entscheidung am 13. August 1961, als Stacheldraht und Ziegelsteine die Hoffnung der Menschen zerstörten.
Eine Grenze entstand, die von Anfang an Menschen dazu brachte, mit dem Mut der Verzweiflung die Flucht in die Freiheit zu wagen. Unter ihnen auch Grenzpolizisten und Soldaten der DDR. Einige von ihnen berichten zum ersten Mal von ihren Motiven, Ängsten und warum sie ihr Leben riskierten, um in den Westteil Berlins zu gelangen. Nicht jede Flucht endete erfolgreich: Gerd Sommerlatte, damals Soldat der NVA, flüchtete, weil er nicht auf Menschen schießen wollte. Doch die SED-Diktatur ließ ihn entführen und in die DDR zurückbringen. Verurteilt als „Republikflüchtiger“ verbrachte er Jahre im Gefängnis.
Aufwändige Computer-Grafiken machen die Dimension des Mauerbaus anschaulich. Der Film zeigt auch zahlreiche neu entdeckte Farbaufnahmen aus jenen Tagen in Berlin und zur internationalen Lage, als sich das Ringen der Supermächte um den Status von Berlin bedrohlich zuspitzte.
11. März 2011
"Görings Geheimnis" mit zahlreichen Filmschätzen
GÖRINGS GEHEIMNIS - Hitlers Zweiter Mann. Eine Dokumentation mit unbekannten Bildern aus Görings Privatbesitz.
Jahrzehnte lang waren diese Filmrollen verschwunden. Niemand ahnte, dass Hitlers zweiter Mann eine unbekannte Leidenschaft hatte. Filme aus seinem Privatbesitz zeigen, wie er sich selbst am liebsten sah – auf dem Höhepunkt seiner Macht, umjubelt von den Massen wie beim Anschluss“ von Österreich 1938, als Oberbefehlshaber der Luftwaffe und als wichtigsten Gefolgsmann Hitlers. Die Privatfilme geben erstmals Einblick in das Innenleben eines der mächtigsten Nationalsozialisten, der kein Tagebuch hinterließ und kaum persönliche Notizen, und der verwickelt war in fast alle Verbrechen des Regimes. Die Filme, überwiegend in Farbe gedreht, lüften das Geheimnis eines Mannes, der bei den Nürnberger Prozessen als „Nazi Nummer eins“ angeklagt war, zu Tode verurteilt wurde und sich selbst das Leben nahm – mit einer Giftkapsel.
„Görings Geheimnis – Hitlers Zweiter Mann“ zeigt den nach Hitler mächtigsten Mann zum ersten Mal aus einer völlig neuen Perspektive – nicht mit offiziellen Filmen der Wochenschauen, sondern ausschließlich mit Privatfilmen. Sie ermöglichen einen unzensierten und direkten Blick auf Hermann Göring und seine Taten. Viele dieser Filmschätze, zum großen Teil in Farbe, sind zum ersten Mal zu sehen. So entsteht ein neues, unmittelbares Bild vom wohl schillerndsten Charakter des Nationalsozialismus.
Wie konnte aus einem hochdekorierten Flieger des Ersten Weltkriegs ein so rücksichtsloser und korrupter Handlanger Hitlers werden? Welche Rolle spielte er beim Aufstieg des Diktators? Warum wurde Göring drogenabhängig? Was außer Macht und Geld trieb ihn an? Warum zögerte er, Hitler in den Krieg zu folgen und warum verlor er so rasch an Einfluß? Wer war dieser barocke Mann, der Pracht und Luxus so sehr liebte, wirklich?
„Görings Geheimnis“ gibt Antworten auf die letzten offenen Fragen.
Ein Film von Jörg Müllner, Autor und Regisseur der preisgekrönten Dokumentarreihe „Göring – Eine Karriere, im internationalen Vertrieb der Albatross World Sales GmbH.
Kontakt: Anne Olzmann, Tel: +49 (0)6221 18749070, Fax: +49 (0)6221 18749079, Handschuhsheimer Landstr. 73, 69121 Heidelberg
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Eine DVD-Veröffentlichung mit der 55minütigen deutschen Fassung eist für Juni 2011 geplant.
GÖRINGS SECRET
The Story of Hitlers Marshall
These reels of film were missing for decades. Nobody guessed that Hitler’s second-in-command had a secret passion. Films from his private collection show him in his favourite role - at the height of his power surrounded by cheering masses as when Austria was annexed in 1938, or in his role as commander-in-chief of the air force, or as Hitler’s most important henchman. These private films reveal something about the interior life of one of the most powerful National Socialists, who left behind neither a diary, nor scarcely any personal notes, and who was involved in almost all of the crimes of the regime. The films, which were mainly made in colour, throw some light on a man who as “Nazi number one“ was indicted at the Nuremberg Trials, and sentenced to death, took his own life --- with a capsule of poison.
“Göring`s Secret – Hitler’s Second-in-Command” shows the most important man after Hitler from a completely new perspective – not in official newsreels but almost entirely in private film footage. This allows an uncensored and direct look at Hermann Göring and his deeds. Much of this valuable and mainly colour film footage is being shown for the first time. Thus a very immediate and new image emerges of the most flamboyant character in National Socialism.
How could the highly decorated First World War pilot become such a ruthless and corrupt stooge of Hitler’s? What role did he play in the rise of the dictator? Why was Göring addicted to drugs? What drove him besides power and money? Why did he hesitate to follow Hitler into war and why did he lose influence so swiftly? Who was he really? - this baroque man who so loved splendour and luxury?
“Göring`s Secret“ answers these last remaining questions.
21. Januar 2011
"Der Neandertaler in uns" auf Arte
Arte sendet am 28. Januar 2011 um 21.45 Uhr unsere Wissenschaftsdokumentation
„Der Neandertaler in uns - Das Mysterium der Urzeit-Gene“.
Ein Film von Tamara Spitzing
Im Frühjahr 2010 sorgte die Meldung, dass der Gen-Code des Neandertalers geknackt sei, für Schlagzeilen. Erste Untersuchungen zeigten, dass die frühe Menschenart sehr viel näher mit uns verwandt ist als bisher angenommen.
Neandertaler. Sie waren die einzigen „anderen“ Menschen, die eine Zeit lang gemeinsam mit uns anatomisch modernen Menschen auf der Erde gelebt haben. Von 200.000 bis etwa 30.000 Jahren vor unserer Zeit besiedelten sie Eurasien. Etwa 10.000 Jahre teilten sie diesen Siedlungsraum mit unserer Spezies.
Seit im Jahr 1856 nahe Mettmann im Bergischen Land das erste Skelett dieses Urmenschen entdeckt wurde, beschäftigt er unsere Phantasie: Wie nah steht er uns? Haben wir und Neandertaler gemeinsamen Nachwuchs gezeugt? Gibt es gar einen „kleinen Neandertaler“ in uns? Lange waren diese Fragen in der Forschung heftig umstritten.
Jetzt gibt es neue und faszinierende Antworten: Forscher des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben das Erbgut unseres ausgestorbenen Bruders entschlüsselt. Ein Quantensprung in der Wissenschaft! 13 Jahre lang haben der schwedische Gen-Pionier Svante Pääbo und sein internationales Team daran gearbeitet. Ein Projekt, dass Rückschläge, Zweifel und Triumphe mit sich brachte, weltweit für Aufsehen sorgte und im Jahr 2010 endlich beendet werden konnte. Mit spektakulären Ergebnissen: jeder von uns, so konnten die Forscher nachweisen, trägt zwei bis vier Prozent Neandertalergene in sich – mit Ausnahme der afrikanischen Bevölkerung südlich der Sahara.
Die Resultate des Max-Planck-Instituts in Leipzig dienen weniger dazu, den Neandertaler besser kennen zu lernen. Vielmehr geht es Svante Pääbo und seinen Mitarbeiter um uns, die modernen Menschen. Denn wenn wir den Gencode unserer nächsten ausgestorbenen Verwandten kennen, können wir uns vergleichen. Und die Frage aller Fragen beantworten: was macht den Mensch zum Menschen? Warum sind die Neandertaler ausgestorben und was haben wir damit zu tun? Und was bedeutet der kleine genetische Unterscheid möglicherweise für unsere Zukunft auf diesem Planeten?
Das Team der History Media GmbH hatte exklusiven Zugang zu den Forschungsergebnissen. Der Film erzählt die dramatische Geschichte des Neandertalergenomprojekts mit all seinen Höhen und Tiefen. Es folgt den Protagonisten bei ihrer spannenden Suche. Und beleuchtet die Ergebnisse, die unser Bild von uns selber grundlegend verändern. Es ist ein Film über eines der letzten großen Rätsel der Evolution – eine Reise zu den Geheimnissen unseres Erbguts.
30. November 2010
History Media-Dokumentationen auf Phoenix
Der Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix strahlt am 6. Dezember 2010 um 21:00 Uhr Jörg Müllners Dokumentation "Der Bunker - Hitlers Ende" aus. Die zweiteilige Dokumentation "Hitlers Österreich" wurde auf Phoenix am 22. August 2010 um 20.15 Uhr wiederholt.
Ein Film von Jörg Müllner
Legenden, Lügen und Halbwahrheiten rankten sich Jahrzehnte lang um Hitlers Ende im Bunker unter der Berliner Reichskanzlei. Was geschah tatsächlich in den Tagen vor Hitlers Selbstmord am 30. April 1945?
Warum zögerte der Diktator sein Ende so lange hinaus? War er überhaupt noch entscheidungsfähig? Ein in Moskau entdecktes Dossier des russischen Geheimdienstes, das ausschließlich für Josef Stalin bestimmt war, wirft jetzt ein neues Licht auf die Ereignisse im Bunker: Es beruht auf Verhörprotokollen des Persönlichen Adjutanten Hitlers, Otto Günsche, und des Kammerdieners Heinz Linge. Die Geheimschrift, die bis 1949 entstand, war seitdem niemandem mehr zugänglich.
In der Dokumentation "Der Bunker - Hitlers Ende" berichten Zeitzeugen wie Hitlers Sekretärin Traudl Junge, ehemalige Offiziere wie Ulrich de Maiziere oder Bernd Freytag von Loringhoven von ihren Erlebnissen in den Tagen des Untergangs. International renommierte Historiker und Hitler-Forscher wie lan Kershaw oder Joachim Fest analysieren das Geschehen im Bunker zwischen dem 20. und 30. April 1945 - von Hitlers letztem Geburtstag bis zu seinem Selbstmord. In den Ereignissen der letzten Tage kulminierte, was in den Jahren zuvor schon angelegt war. Es sind signifikante Merkmale im Psychogramm des Diktators, Kriegsherrn und Massenmörders, der bis zuletzt seinem Prinzip "Alles oder nichts" treu blieb und zum Schluss den Deutschen die Schuld an der eigenen Niederlage zuwies.
Fern der Realität, schwankend zwischen Euphorie und Depression, gezeichnet vom körperlichen Verfall, verbunkerte sich Hitler in einer Welt, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hatte. Es kam zu grotesken Szenen. Hochzeiten im Bunker - nicht nur von Hitler und Eva Braun, sondern auch von Mitgliedern der Entourage. Der Film enthüllt die wahren Umstände der Erschießung von Hermann Fegelein, SS-General und Ehemann von Eva Brauns Schwester Gretl. Augenzeugen berichten über die Umstände der Ermordung der Goebbels-Kinder durch ihre Mutter Magda. Ein virtueller Gang durch eine Rekonstruktion des Bunkers vermittelt Einblicke in die Schattenwelt der letzten Tage. Es waren Tage, in denen noch Hunderttausende von Menschen sterben mussten, obwohl das Ende des Hitler-Reichs schon längst besiegelt war.
02. Juli 2010
"Der Kennedy-Mord" auf 3Sat
Auf dem Kultursender 3sat ist die History Media-Produktion "Der Kennedy-Mord - Mythos und Wahrheit" am 9. Juli 2010 um 22.25 Uhr zu sehen.
Ein Film von Jörg Müllner
Das Attentat auf John F. Kennedy ist der größte ungelöste Mordfall des 20. Jahrhunderts. Noch immer ist umstritten, wer am 22. November 1963 in Dallas die tödlichen Schüsse auf den 35. Präsidenten der USA abfeuerte:
War es tatsächlich der Einzeltäter Lee Harvey Oswald, wie es regierungsamtlich in den USA heißt? Oder gab es eine Verschwörung, die zum Attentat führte? Welche Rolle spielte der US-Geheimdienst CIA?
An erster Stelle in der Galerie der Tatverdächtigen stand zuletzt Kubas Staatsoberhaupt Fidel Castro, der selbst mehrfach Zielscheibe von Attentatsplänen seitens der USA geworden war und sich angeblich dafür rächen wollte.
Die Zweifel an der offiziellen Position, die im sogenannten "Warren-Report" zum Ausdruck kommt, sind in den letzten Jahren gewachsen. Geheimdienstakten, Autopsieunterlagen, Abhörprotokolle des FBI und Analysen von Filmmaterialen deuten inzwischen auf andere Spuren hin, auf einen möglichen Täterkreis und seine Hintermänner.
In dem Film "Der Kennedy-Mord" ziehen Experten und Historiker ihr Resümee: Kennedy starb in einem Kreuzfeuer, wurde Opfer einer Verschwörung, in der die Mafia die Schlüsselrolle spielte.
20. Juni 2010
"Arabische Herrscherhäuser" im ZDF
Das ZDF zeigt am 27. Juni 2010 unsere Dokumentation "Arabische Herrscherhäuser - Tausendundeine Nacht?" über die Monarchien in Saudi-Arabien, Dubai und Jordanien.
Ein Film von Jörg Müllner
Die arabische Halbinsel - eine Wüste für die Demokratie. Seit Menschengedenken herrschen hier Könige, Emire und Nachfolger des Propheten Mohammed. Die größten Ölvorkommen der Welt bescheren der Region sagenhaften Reichtum. Wo einst nur Wasser oder Wüste war, entstanden Märchenwelten voller Luxus und Pomp.
Was steckt hinter dieser Glitzerfassade aus Tausendundeiner Nacht? Wir reisen in das Emirat Dubai, die Megacity am Persischen Golf, wo auf Wasser Palmen wachsen und treffen mit Scheich Maktum bin Raschid Al Maktum einen Herrscher, der in der globalen Finanzkrise um seine Vision bangt.
Wir besuchen das Königreich Saudi-Arabien, ölreichstes Land der Welt, wo ein König zwischen Tradition und Terror einen Weg in die Moderne sucht. Und wir reisen ins Haschemitische Königreich Jordanien und sprechen im Palast von Amman ein glamouröses Königspaar, das vermitteln will zwischen den Fronten in einer krisengeschüttelten Region. Was haben diese Monarchien gemeinsam? Welche Gefahren bedrohen ihre Herrschaft?