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27. September 2016
Deutschlands große Clans - Die Haribo-Story

Wie hat es Familie Riegel aus Bonn geschafft soviele Fruchtgummis und Lakritzen zu verkaufen wie kein anderer auf der Welt?
Wie gelang es, aus einem kleinen Hinterhofbetrieb ein Unternehmen zu formen, das heute fast jeder kennt, das täglich über 100 Millionen Goldbären produziert und damit wirbt, Kinder froh zu machen - „und Erwachsene ebenso“?

Haribo, benannt nach seinem Gründer HAns RIegel aus BOnn, ist ein Familienunternehmen in dritter Generation, höchst profitabel und extrem verschwiegen. In der Reihe „Deutschlands große Clans“ erzählen wir am Dienstag, den 27. September, um 20:15 Uhr im ZDF „Die Haribo-Story“ - die Geschichte einer Familie, die aus Zucker Gold gemacht hat.

Zum ersten Mal spricht der neue Firmenchef Hans Guido Riegel, von dem es bislang offiziell weder Foto- noch Filmaufnahmen gibt, über sein Unternehmen und gewährt einen Blick hinter die Kulissen einer der bekanntesten Marken Deutschlands.
08. Mai 2016
Auf Spurensuche mit Archäologen: "3000 Jahre Schlachtfeld Deutschland"

Seit Jahrtausenden finden auf deutschem Boden Kriege statt, kämpfen Menschen hier um Land, Macht, Geld, Religion - und sterben dafür. Überall in Deutschland entdecken Archäologen verborgene Spuren großer Schlachten - von der Bronzezeit bis zum Zweiten Weltkrieg.

Vor 71 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg. Drei Monate zuvor waren eine Million russische Soldaten an der Oder aufmarschiert, um den Sturm auf Hitlers Berlin vorzubereiten.
Die Oderfront wurde zum größten Schlachtfeld Deutschlands. Jedes Jahr suchen Freiwillige des „Verein zur Bergung Gefallener in Osteuropa“ nach unbekannten Opfern dieser Kämpfe, vor allem in der Nähe des einstigen Rittergutes Klessin, das eines der Brennpunkte der Schlacht war. Jedes Jahr finden sie in zugeschütteten Schützengräben Dutzende Tote, die sie bergen und zu identifizieren suchen. Mehrere Tausend, so vermuten die Schlachtfeldforscher, liegen noch heute westlich der Oder – unentdeckt, vermisst und fast vergessen. ZDF-History zeigt die Arbeit und Erfolge der Schlachtfeldforscher und rekonstruiert mit Ihrer Hilfe, was damals vor 71 Jahre bei Klessin geschah.

Klessin ist nur eines von vielen Schlachtfelder, die Archäologen heute untersuchen. Über Jahre hinweg haben die Autoren Thomas Claus und Jörg Müllner die Arbeit der Schlachtfeldforscher an fünf ausgewählten Orten begleitet. Die Dokumentation zeigt eindrücklich: Die Spuren der Gewalt, die überall in Deutschland verborgen liegen, reichen tief in die Vergangenheit. In Weltzin im Tollensetal im südlichen Vorpommern untersuchen Archäologen ein Schlachtfeld aus der Bronzezeit um 1300 vor Christus. Stück für Stück rekonstruieren sie die Ereignisse vor über 3000 Jahren, die kein Chronist niedergeschrieben hat. In Kalefeld am am niedersächsischen Harzrand sind Archäologen den Geheimnissen einer großen Schlacht zwischen Römern und Germanen auf der Spur, die niemand dort vermutet hat.

Andere Schlachtfelder waren bekannt, doch lassen sich auch nach vielen hundert Jahren noch ihre Spuren finden? Gelungen ist dies in Legnickie Pole, einem kleinen Ort nahe Liegnitz im polnischen Niederschlesien, der bis 1945 Wahlstatt hieß. Das ist mittelhochdeutsch und bedeutet Schlacht- oder Leichenfeld.
Ein seltenes Beispiel dafür, dass ein Ort nach einer Schlacht und nicht wie üblich, die Schlacht nach einem Ort benannt wurde. 1241 vernichtete dort eine Zehntausendschaft mongolischer Reiter ein polnisch-deutsches Ritterheer. Ganz Mitteleuropa lag ungeschützt - doch die Mongolen ziehen wieder ab als in der fernen Mongolei der Großkhan stirbt. Ein deutsch-polnisches Archäologen-Team hat jetzt Relikte dieser berühmten Schlacht gefunden.

Auch an bekannten Plätzen finden Archäologen Unbekanntes, wie in Lützen, wo 2011 eines der ganz wenigen Massengräber des überaus blutigen 17. Jahrhunderts entdeckt wurde. Am 6. November 1632 fand dort eine der längsten und blutigsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges statt. Das Ergebnis: 6000 bis 9000 Tote, darunter König Gustav II. Adolf von Schweden. Trotzdem endetedie Schlacht unentschieden. Das verlängerte den Krieg zwischen Protestanten und Katholiken, der später der Dreißigjährige genannt werden sollte, um weitere 16 Jahre. Wer in der Schlacht von Lützen kämpfte und welche Seiten ihre Toten im Massengrab begrub, gehört zu den Fragen, auf die die ZDF-Dokumentation Antworten präsentiert.



Erstausstrahlung: ZDF-History 8. Mai 2016 23.30 Uhr
danach in der ZDF-Mediathek

Wiederholungen:
ZDFinfo, 11.Mai 2016, 16.30 Uhr
Phoenix, 14. Mai 2016, 21.45 Uhr

20. März 2016
Die Jetpiloten - bildstarke Reportage vor ernstem Hintergrund

Sie gelten als "die Besten der Besten" - die Eurofighter-Piloten der Bundeswehr. Das Auswahlverfahren ist höchst selektiv und die Anforderungen sind gewaltig – psychisch wie physisch. Ein Film von Uli Weidenbach.

Nur ganz wenige schaffen überhaupt die Aufnahme in die Ausbildungseinheit. Und dann wartet eine gut 18-monatige Tortur auf sie. Ob im Hörsaal, beim Sport oder im Flugsimulator: Bevor die Jungpiloten ins Cockpit dürfen, müssen sie schon Höchstleistungen zeigen.

Für die ZDFreportage hatte Filmemacher Uli Weidenbach die seltene Möglichkeit, in der fast hermetisch abgeriegelten Welt der "Eurofighter" zu drehen und einen Blick aus nächster Nähe auf die Ausbildung der angehenden Kampfpiloten zu werfen. Die "ZDF.reportage" begleitet zwei Jungpiloten auf ihrem Weg. Wir sind dabei, wenn sie zum ersten Mal allein fliegen dürfen, zum ersten Mal allein am Steuer des Eurofighters sitzen. Wir erleben, wie sie sich auf Luftkampf und Notlandungen vorbereiten. Erfahren, wie sie mit Angst und Gefahr umgehen und was Eltern und Partnerin von ihrem Job halten.

Eine bildstarke Reportage vor einem äußerst ernsten Hintergrund - denn nach der Ausbildung warten auf die Männer reale militärische Einsätze.

ZDFreportage zeigt den Film von Uli Weidenbach am Sonntag, den 20. März 2016 um 18:00 Uhr.
Eine Produktion der History Media
Herstellungsleitung: Isa Rekkab
Produzent: Jörg Müllner
26. Dezember 2015
Rivalen der Geschichte - Hitler und Churchill, Wehner und Strauß

"Rivalen der Geschichte" heißt eine neue Reihe auf ZDFinfo. Zum Auftakt wird eine Rivalität thematisiert, die Weltgeschichte geschrieben hat - das Duell zwischen Hitler und Churchill.
Hitler, der deutsche Diktator, der die Welt mit Krieg überzieht. /
Churchill, der britische Premier, das lebende Symbol unbeugsamen Widerstands gegen Nazi-Deutschland. /
Im Zweiten Weltkrieg stehen sie sich gegenüber in einem Duell auf Leben und Tod.
Am 10. Mai 1940 ernennt der englische König Winston Churchill zum Premierminister.
Am selben Tag greift Hitler Frankreich und die Beneluxstaaten an.
Nach dem erfolgreichen Westfeldzug steht Hitler im Zenit seiner Macht. Weite Teile Europas sind erobert.
Nur noch ein militärischer Gegner bleibt: Winston Churchill. Er ist fest entschlossen, sich niemals zu beugen.
Hitler und Churchill: Es ist das Duell zweier ungleicher Männer, die doch vieles eint.
Im Zweiten Weltkrieg gilt für beide dieselbe Devise:
Totaler Sieg oder totale Niederlage.
Die Dokumentation schildert das dramatische Duell zweier Männer, die das 20. Jahrhundert geprägt haben. /
Eine Fortsetzung folgt mit dem Film "Rivalen der Geschichte" über Herbert Wehner und und Franz-Josef Strauß.
01. September 2015
Lehrfilme zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs

In drei dokumentarischen Lehrfilmen für Schüler der
9. bis 13. Klasse erzählen wir die Geschichte des Zweiten Weltkriegs. In der FWU-Triologie wird anschaulich und spannend Wissen über Ausbruch, Verlauf und Ende des Krieges vermittelt.

Die Trilogie von Jörg Müllner im Auftrag der FWU, München, schildert eines der wichtigsten Kapitel deutscher Zeitgeschichte.

Teil 1: Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

Ende 1939 ist die Kriegsmaschinerie des Deutschen Reichs in vollem Gange. Der Zweite Weltkrieg entfaltet seine Bedeutung als Eroberungs- und Vernichtungskrieg, aber auch als Deckmantel der Judenvernichtung. Schließlich nimmt er mit dem Kriegseintritt der USA und Japans globale Dimensionen an. Die Produktion bietet einen Überblick zu den wichtigsten Ereignissen. Das ergänzende Unterrichtsmaterial stellt Arbeitsblätter, Karten und eine Bildergalerie zur Verfügung. Umfangreiches Quellenmaterial ermöglicht es, weitere Perspektiven rund um das Kriegsgeschehen zu erarbeiten und eine komplexe Beurteilung anzustoßen.

Teil 2: Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs

Ende 1939 ist die Kriegsmaschinerie des Deutschen Reichs in vollem Gange. Der Zweite Weltkrieg entfaltet seine Bedeutung als Eroberungs- und Vernichtungskrieg, aber auch als Deckmantel der Judenvernichtung. Schließlich nimmt er mit dem Kriegseintritt der
USA und Japans globale Dimensionen an. Die Produktion bietet einen Überblick zu den wichtigsten Ereignissen. Das ergänzende Unterrichtsmaterial stellt Arbeitsblätter, Karten und eine Bildergalerie zur Verfügung. Umfangreiches Quellenmaterial ermöglicht es,
weitere Perspektiven rund um das Kriegsgeschehen zu erarbeiten und eine komplexe Beurteilung anzustoßen.

Teil 3: Das Ende des Zweiten Weltkriegs

Totaler Krieg und totale Niederlage sind prägend für die Endphase des Zweiten Weltkriegs. Die NS-Propaganda leugnet die sich abzeichnende Niederlage bis zuletzt, doch die Offensiven der Alliierten sind erfolgreich und am Ende kapituliert das Deutsche Reich bedingungslos. Der Zweite Weltkrieg endet mit Millionen von Toten und einem riesigen Flüchtlingsstrom. Die Produktion bietet einen Überblick zu den wichtigsten Ereignissen der Jahre 1943-45. Das ergänzende Unterrichtsmaterial stellt Arbeitsblätter, Karten und Bilder zur Verfügung. Umfangreiches Quellenmaterial ermöglicht es, weitere Perspektiven rund um das Kriegsgeschehen zu erarbeiten und eine komplexe Beurteilung anzustoßen. Der zusätzliche Poetry-Slam-Beitrag bietet darüber hinaus eine moderne und sehr persönliche Auseinandersetzung mit den Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg und deren Wirkung, die weit über 1945 hinausreicht.

06. Juni 2015
Finale! Sternstunden in der Champions League

Deutsche Clubs in der Champions League: 16 Mal standen sie im Finale, sieben Mal haben sie gewonnen. Triumphe und Niederlagen – die emotionalsten deutschen Momente in der Königklasse.

Ein Film von Jörg Müllner.

Für Fußballer gibt es kaum Größeres, als einmal die Champions-League zu gewinnen. Jeder Titel gilt für die Ewigkeit. Jedes Scheitern schmerzt weit übers Karriereende hinaus. Alle großen Stars des deutschen Fußballs haben ihre eigene Geschichte in der Champions League.

Flutlicht, Gänsehaut, Herzrasen: Jedes Finale entfaltet seine eigene Magie. Es ist der Stoff, aus dem der Mythos Champions League gemacht ist. Die erfolgreichste deutsche Mannschaft im Europacup ist unangefochten der FC Bayern München mit vier gewonnenen Titeln. In der ewigen Tabelle stehen die Münchner auf Platz zwei. Ihre Titelserie in den 70er Jahren ist fest verankert im kollektiven Fußballgedächtnis, wie auch die bitteren Momente im "Finale dahoam" 2012 oder die "Mutter aller Niederlagen" 1999, als Manchester United die Bayern sprichwörtlich in letzter Minute vom Platz schoss.

Doch für große historische Fußball-Schlachten sorgten aber auch andere deutsche Teams. Die Final-Niederlage von Eintracht Frankfurt gegen Real Madrid 1960 gilt bis heute als "Jahrhundertspiel“. Lars Ricken beweist 1997 mit seinem Kunstschuss zum 3:1 gegen Juventus Turin, dass eine Fußballer-Karriere ihren Gipfel schon erreichen kann, bevor sie eigentlich so richtig begonnen hat. Und wer, wenn nicht der Fußball-Gott hat sich in diesen Wettbewerb immer wieder eingemischt, als er ausgerechnet den notorisch ungefährlichen "Katsche" Schwarzenbeck den Treffer zum Titel-Triple des FC Bayern in den 70er Jahren aufstoßen ließ.

Der Film zeigt die goldenen und bitteren Auftritte deutscher Teams im Finale der Königsklasse und untersucht, warum die Fußballwelt jedes Jahr aufs Neue von diesem einzigartigen Wettbewerb in den Bann gezogen wird.
05. März 2015
Sport und Geschichte hautnah: "Die Dortmund-Story"

Wie kaum ein anderer Verein steht Borussia Dortmund für Titel und Tränen, für Triumphe und Tragödien. Der Film „Die Dortmund-Story“ zeigt, was sich hinter dem Phänomen BVB verbirgt, warum Fußball vor allem im Ruhrpott mehr als nur ein Sport ist. Die Geschichte von Borussia Dortmund ist alle, nur nicht langweilig: Sternstunden wie in der Champions League, stehen Tiefpunkte wie die drohende Insolvenz gegenüber, Derby-Niederlagen gegen den Erzfeind Schalke 04. Schon immer wurde die Treue und Leidensfähigkeit der BVB-Anhänger auf die Probe gestellt – oft mit einem Happy End.

Die Dokumentation blickt zurück auf die bewegte Geschichte eines Kultvereins, in die Zeit vor über hundert Jahren, als sich im Dortmunder Norden eine verschworene Gemeinschaft fand, die heute den Slogan pflegt: „Echte Liebe“.

Filmemacher Uli Weidenbach hat sich einem Verein genähert, dessen Fans legendär sind und dessen Mythos weltweit fasziniert. Weidenbach, selbst früher Vertragsfußballer und Trainer mit A-Lizenz, hat für die historische Dokumentation die aktuelle Führungsriege vor die Kamera bekommen: von Trainer Jürgen Klopp, über Sportdirektor Michael Zorc bis hin zu Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Schauspieler Joachim Król erklärt, warum seine ganze Liebe schwarz-gelb gehört.
01. März 2015
Die Akte Mensch - Wieviel Steinzeit steckt in uns?

Wir öffnen die "Akte Mensch", denn es gibt Neuigkeiten über uns unsere Vorfahren.In einer Höhle im sibirischen Altai-Gebirge stießen Wissenschaftler vor einigen Jahren auf Knochenreste einer bislang unbekannten Menschenart. Das Wesen war weder Neandertaler noch moderner Mensch - sondern etwas vollkommen Neues.

Genanalysen zeigen: Dieser so genannte "dritte Mensch" hinterließ ebenso wie der Neandertaler Spuren in unserem Erbgut, auch er kreuzte sich mit dem modernen Menschen. Die "Akte Mensch" muss wieder geöffnet, ergänzt und teilweise neu geschrieben werden. Wo liegen die Wurzeln der heutige Menschheit? Liegt die Wiege des modernen Menschen wirklich in Afrika? Was bewirken die Urzeit-Gene in uns?

In ZDF-History stellen Jörg Müllner und Tamara Spitzing die neuen überraschenden Ergebnisse der "Erbgutjäger" vor, die unser Bild von der menschlichen Evolution revolutionieren könnten.
04. November 2014
"Wahnsinn89 - Wie die Mauer fiel"

Eine etwas andere Rückschau auf den Mauerfall vor 25 Jahren zeigt die History Media-Dokumentation "Wahnsinn '89. Wie die Mauer fiel" am Dienstag, 4. November 2014, um 20.30 Uhr im ZDF.
In der Primetime-Dokumentation reist die junge Hauptdarstellerin des Erfolgs-Musicals "Hinterm Horizont", Josephin Busch, zurück in das "verrückte, wilde Jahr 1989" und trifft viele prominente Zeitzeugen, für die der Mauerfall zur persönlichen Wende wurde, darunter Udo Lindenberg.

Für den "Panikrocker" war der Zusammenbruch der DDR eine ganz besondere Genugtuung. Im Film erzählt Udo Lindenberg die wahre Geschichte seines "Mädchens aus Ost-Berlin" – eine Liebe, die es wirklich gab. In den achtziger Jahren trennte die Mauer den Rockstar aus dem Westen und das Mädchen aus Pankow: "Ich fand es so grotesk, so krank, wir schickten uns Briefchen hin und her, was ganz schwierig war", erinnert er sich. Als Lindenberg 1983 im "Palast der Republik" in Ost-Berlin ein Konzert gab, verhinderte die Stasi ein Treffen der beiden. Erst zwei Jahre später, 1985, gab es in Moskau am Rande eines Konzerts ein Wiedersehen – eine "folgenschwere Begegnung", wie der Rocksänger heute sagt. Und er deutet an, was er damit meint – vielleicht einen gemeinsamen Sohn: "Gelegentlich sieht man unter den Zuschauern im Musical auch einen jungen Mann, ein lecker Kerlchen, so ein Rappertyp, aber man weiß auch nichts Genaues über ihn, denn auch er möchte es lieber im Geheimen halten." So wie das echte "Mädchen aus Ost-Berlin", das nicht erkannt werden will.

Im Film schildern weitere prominente und andere Zeitzeugen emotional und persönlich ihre Erlebnisse in dem "Wahnsinns-Jahr 1989", das alles veränderte, darunter Marianne Birthler, Gesine Cukrowski, Katrin Hattenhauer, Roman Knižka, Bernd-Lutz Lange, Volker "Zack" Michalowski, Caroline Peters, Pierre Sanoussi-Bliss und Claudia Wenzel.

Für ZDFinfo haben die Autoren Jörg Müllner und Mario Sporn eine 90-minütige Fassung geschnitten, die am Freitag, 7. November 2014, 20.15 Uhr, gezeigt wird.
02. November 2014
"Mauerfall live" - Der 9. November 1989 realtime

Überraschend fällt am Abend des 9. November 1989 die Berliner Mauer. Dieser Film zeigt in einer Art Live-Reportage, was in dieser historischen Nacht geschah. Viele Bücher wurden darüber geschrieben, unzählige Filme und Dokumentationen haben versucht, das "Wunder von Berlin" zu erklären. Mithilfe von aufgezeichneten Telefonaten der DDR-Staatssicherheit und Radiomitschnitten sowie umfangreichem Amateurfilmmaterial rekonstruiert "Mauerfall live" erstmals jene packenden Stunden zwischen der Pressekonferenz von Günter Schabowski und der ausgelassenen Jubelfeier am Brandenburger Tor in Echtzeit. Unkommentiert, nur mit Originalfilm- und Tonmaterial, das zum Großteil noch nie gezeigt wurde. So entsteht ein faszinierendes Bild dieses schicksalhaften Novemberabends, der wie unzählige andere begann und dann zur turbulentesten und glücklichsten Nacht der deutschen Geschichte wurde. Ein Film von Mario Sporn. Sendetermin: Sonntag, 2. November 2014, ZDF.
01. Dezember 2013
"Das Jahrhundert der Frau - Der Kampf um die Gleichberechtigung"

Dokumentation über die Geschichte der Gleichberechtigung von der Gründung der Frauenvereine bis zur Debatte um die Frauenquote. Es wurde viel erreicht, doch es bleibt noch viel zu tun.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, heißt es im Grundgesetz der Bundesrepublik seit 1948. Bis zu diesem schlichten Satz war es ein langer Kampf. Vor 150 Jahren durften Frauen nicht wählen, nicht studieren, ihre Rolle war reduziert auf Kinder und Küche. Ermutigt durch die Revolution von 1848 forderten mehr und mehr Frauen ihre Rechte ein. Ein dramatischer Kampf um die Gleichberechtigung begann, der sich bis ins 20. Jahrhundert fortsetzte. Noch in den 60er Jahren durften Frauen keine Arbeitsverträge ohne Genehmigung ihres Ehemannes unterschreiben oder ein eigenes Konto eröffnen.

Heute stehen – theoretisch - Frauen alle Türen offen: In Politik und Wirtschaft nehmen Frauen immer häufiger Führungspositionen ein, lenken Weltkonzerne und Staaten. Was haben Frauen erreicht und was bleibt noch zu tun? ZDF-History checkt die Situation der Frau in fünf wichtigen Lebensbereichen: Macht und Politik, Wissenschaft und Bildung, Beruf und Finanzen, Sexualität und Mutterschaft, Familie und Partnerschaft.

Die Dokumentation von Jörg Müllner und Tamara Spitzing ist am 1. Dezember auf dem Sendeplatz von ZDF-History zu sehen.
23. Mai 2013
Dokus zum Champions League-Finale

ZDF und Phoenix zeigen zum Champions League-Finale zwischen Borussia Dortmund und Bayern München unsere Produktion "Die Bayern-Story" und "Mythos Champions League". Die "Bayern-Story" läuft am Sonntag, den 26. Mai 2013 um 17:10 Uhr; "Mythos Champions League" am Freitag, den 24. Mai 2013 um 18:15 Uhr auf Phoenix.
22. Mai 2013
"Die magische Welt der Irular" auf arte

Arte zeigt am 3. Juni 2013 um 18:25 Uhr unsere Dokumentation "Die magische Welt der Irular". Ein Film von Tamara Spitzing.

Sie sprechen mit Göttern und Geistern und besitzen ein einzigartiges Wissen über Heilkräuter. Jahrtausende lang lebten sie in den Wäldern Südindiens, sammelten Pflanzen, jagten kleine Tiere. Die Irular sind Ureinwohner mit eigener Religion und Kultur.

1976 wurden sie durch ein Gesetz aus dem ihrem Lebensraum vertreiben und sind heute sesshaft.
Ihre alten Bräuche haben sie trotzdem bewahren können. Sie sind bisher kaum erforscht. Erstmals begleitet ein Filmteam für „Wunderwelten“ eine Irular, die junge Sanjivy. Sie ist besonders verbunden mit der großen Göttin ihres Volkes, Kannyiammal, die in den Zweigen eines heiligen Baumes lebt. Die Ureinwohner sind Anhänger einer Naturreligion, sie verehren die Geister in Pflanzen, Steinen und Gestirnen und eine weibliche Muttergottheit. Sanjivy gerät bei Opferritualen oder Festen sehr oft in tiefe Trance, Kannyiammal ergreift Besitz von ihr, wie sie sagt. Sanjivy lebt in dem kleinen Dorf Kollamedu in Tamil Nadu, 60 km von der Hauptstadt Chennai. Unter dem Druck der indischen Kastengesellschaft ist es nicht leicht, die ursprüngliche Kultur und das alte Wissen zu bewahren. Die Ureinwohner werden ausgegrenzt und ausgebeutet. Trotzdem gibt es im Dorf noch Heiler und Hebammen, die die überlieferten Kenntnisse bewahren. Sie kennen Heilmittel für Schlangenbisse, die allgemein als tödlich gelten, Mittel zur leichten Geburt und zur Verhütung und natürliche Antibiotika.

Höhepunkt des Jahres ist für die Irular ihr mehrtägiges Adimasamfestival im August. Es wurde bisher noch nie gefilmt. Sanjivy als Medium der Göttin ist immer dabei. Kannyiammal persönlich wird in das Dorf eingeladen. Dir Irular formen den Körper der Göttin aus Zweigen und umwinden sie mit Blütengirlanden. Das Idol wird in einer feierlichen Prozession ins Dorf getragen, die Menschen fallen davor in ekstatische Trance. Drei Tage lang. Dann wird das Blütenbildnis einem See übergeben und kehrt symbolisch ins Jenseits zurück.

Der Film gewährt den Blick in eine magische, verborgene Welt, zu der Europäer normalerweise keine Zugang haben – und die im Fernsehen noch nie zu sehen war.
09. April 2013
Die Jahrhundertfälschung - Hitlers Tagebücher

Es war der größte Medienskandal der Bonner Republik und die wohl spektakulärste Fälschung des Jahrhunderts: Als der "Stern" am 25. April 1983 die angeblichen Tagebücher Hitlers präsentierte, stand die Welt buchstäblich Kopf.

Ein Film von Jörg Müllner

Die Geschichte des „Dritten Reiches“ müsse „in großen Teilen neu geschrieben werden“, kündigte “Stern“-Chefredakteur Peter Koch an. Elf Tage später machte ein Gutachten der Bundesanstalt für Materialforschung in Berlin dem Spuk ein Ende.

Mehr als neun Millionen D-Mark hatte der Vorstand von Gruner + Jahr für die angeblichen „Hitler-Tagebücher“ bezahlt. Für den Verlag beschafft hatte sie der einst gefeierte "Star-Reporter" Gerd Heidemann - über eine Quelle, die er nicht preisgab. Die Gier nach der journalistischen Sensation, nach Ruhm und Geld ließ ihn und alle Beteiligten beim „Stern“ einem Fälscher auf den Leim gehen, Konrad Kujau.

30 Jahre danach erzählt Jörg Müllner im ZDF zur besten Sendezeit die Geschichte des beispiellosen Betrugs noch einmal neu. Bislang unveröffentlichte Tonbandmitschnitte von Telefonaten des „Stern“-Reporters Gerd Heidemann geben denkwürdige Augenblicke wieder, etwa nach der Entlarvung der Fälschung: „Was hast Du da bloß gemacht, Conny“, fragt Heidemann seinen Mittelsmann am Telefon, der in Wirklichkeit der Fälscher war. „Ich kann doch nichts dafür“, beteuert Konrad Kujau fadenscheinig. „Ich kann mir im Grunde nur `ne Kugel in den Kopf schießen, es ist alles aus“, sagt Heidemann resigniert.
Die Tonbandprotokolle, im späteren Gerichtsprozess als Beweismittel nicht zugelassen, sind heute eine einzigartige Quelle für das Verständnis der folgenschweren Affäre, in der es nicht immer einfach ist, Opfer und Täter zu unterscheiden. Für die ZDF-Dokumentation gab Heidemann ein mehrstündiges Interview, in dem er weiterhin dementiert, er habe Millionenbeträge unterschlagen.

Schauspieler Christoph Maria Herbst, auch bekannt durch seine „Hitler-Satiren“, liest im Film besonders groteske Passagen aus den gefälschten „Tagebüchern“ vor, ein Beispiel: „Oktober 1936. Morgens gegen 11 Uhr gründliche Untersuchung. Mache den Ärzten große Vorwürfe, da meine Schmerzen immer größer werden. Nun haben ich schon Schmerzen im Gedärm!“

Es ist nur eines von mehreren Zitaten, die den Irrwitz eines Skandals offenbaren, der beides war - zum Weinen und zum Lachen.
26. November 2012
Meister, Mythen, Millionäre: "Die Bayern-Story" im ZDF

Sie sind so etwas wie eine heimliche zweite Nationalmannschaft: Wenn die die Bayern in der Champions League spielen, drücken ihnen oft sogar jene die Daumen, die sie sonst in der Liga schmähen. Michael Renz und Laurens Form zeigen am 5. Dezember im ZDF die Geschichte des deutschen Renommierclubs schlechthin.

Von den Anfängen als weltoffener Verein der Schwabinger Bohème, über die erste Blütezeit Anfang der 30er Jahre, bis hin zur Geldruckmaschine im neuen Jahrtausend.

Kein Verein wird abgöttischer geliebt aber auch abgrundtiefer gehasst als der Rekordmeister aus München. Die Bayern-Story blickt zurück auf große Triumphe und folgenschwere Tragödien. Der Film zeigt unvergessliche Spiele, die längst zum kollektiven Sportgedächtnis der Nation gehören und erzählt unbekannte Geschichten aus über 100 Jahren weiß-blauer Vereinsgeschichte. Der wohl letzte lebende Zeitzeuge erinnert sich an die erste Meisterschaft 1932, als die Bayern noch ein Amateurclub aus der süddeutschen Provinz waren. Die Fußballheroen der goldenen 70er, wie Hoeneß und Beckenbauer, berichten von ihren bis jetzt unerreichten Rekorden im Europapokal der Landesmeister, an denen sich aktuelle Stars wie Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger messen lassen müssen. Doch die Bayern sind nicht nur Titelmaschine und Fußballkonzern – ehemalige Rivalen von einst blicken neidisch auf einen Verein, der auch gestrauchelte Helden nicht fällen lässt.

Die Bayern-Story zeigt ein Stück deutscher Fußballkultur, die weit über die Grenzen des grünen Rasens hinausreicht. Die Bayern Story – ein Film über Fußball, der zeigt, dass es um mehr geht als elf gegen elf.
06. November 2012
Die Akte Hess - Geschichte zur besten Sendezeit

Es ist bis heute eines der letzten großen Rätsel des Zweiten Weltkriegs. Was wollte Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess in England? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die History Media-Produktion "Die Akte Hess" am 6. November um 20.15 Uhr im ZDF.

War der Flug von Heß am 10. Mai 1941, sechs Wochen vor dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion, die Wahnsinnstat einer labilen Persönlichkeit oder der ernsthafte Versuch eines Überzeugungstäters, den Krieg zwischen England und Deutschland zu beenden? Was wusste Hitler? Gab er seinem Stellvertreter sogar den Auftrag, den Frieden mit England zu verhandeln? Oder wurde Heß vom britischen Geheimdienst in eine Falle gelockt?

Der „Fall Hess“ ist auch heute noch ein Mysterium. Auch 70 Jahre nach dem Englandflug, der mit einem Fallschirmsprung bei Glasgow und in britischer Gefangenschaft endete, sind Fragen offen, tauchen immer wieder neue Spekulationen über die Mission des Hitler-Stellvertreters und seine Motive auf. Auf der Suche nach dem Schlüssel zu diesem Geheimnis wird in Moskau ein Schriftstück gefunden, das ein neues Licht wirf den geheimnisumwitterten Englandflug – seine Vorbereitung und die Folgen. Karlheinz Pintsch, Adjutant und enger Vertrauter von Rudolf Heß, schreibt 1948 in sowjetischer Gefangenschaft: Heß sei mit Hitlers Wissen geflogen, und auch England sei informiert gewesen. Jetzt streiten Experten darüber, wie glaubhaft diese Aussage ist und ob Pintsch in Gefangenschaft dazu gezwungen wurde, die Geschichte zu verdrehen.

Zu diesem Rätselraten um ein bedeutendes Kapitel Zeitgeschichte trägt bei, dass über Jahrzehnte wichtige Dokumente zum Thema nicht freigegeben wurden oder nur schwer zugänglich sie - wie etwa der private Nachlass von Rudolf Heß. Manfred Görtemaker von der Universität Potsdam erforscht als erster Experte die persönliche Korrespondenz des Hitler-Stellvertreters, die im Bundesarchiv in Bern lagert und trifft auf eine Persönlichkeit, die vom bisherigen Heß-Bild abweicht.

Bis heute wird Heß in der rechtsradikalen Szene verehrt wird, wie geheim gedrehte Aufnahmen bei Neonazi-Konzerten belegen. Und noch immer beschäftigen die Umstände seines Todes im Spandauer Gefängnis Verschwörungstheoretiker weltweit. Offiziell heißt es, der 93jährige Heß habe sich mit einem Kabel erdrosselt. Doch daran wollte die Familie von Rudolf Heß nicht glauben und beauftragte das Institut für Rechtsmedizin an der Uni München mit einer zweiten Obduktion. Professor Wolfgang Eisenmenger, damals Obduzent, spricht von den Hindernissen bei der Leichenschau. War es Mord, Selbstmord oder vielleicht sogar ein Akt aktiver Sterbehilfe? Eine eindeutige Antwort auf diese Fragen wird es wohl nicht mehr geben können. Die Alliierten lassen das Gefängnis im Oktober 1987 abreißen. Experten und Zeitzeugen diskutieren den aktuellen Stand im „Fall Heß“ – eine Geschichte, über die der Würzburger Historiker Rainer F. Schmidt sagt: „Die Rätsel um Rudolf Heß beginnen mit dem Flug und sie enden mit seinem Tod im Alliierten Militärgefängnis in Spandau. Es scheint fast so, als ob er alles daran setzte, sich unauslöschlich in die Geschichtsbücher einzutragen – durch seinen Flug und sein spektakuläres Ende.“
15. August 2012
Mythos Champions League - Triumphe und Tragödien

Es gibt (fast) nichts Größeres im Leben eines Fußballprofis, als einmal die Champions-League zu gewinnen. Seit mehr als 50 Jahren kämpfen die besten Mannschaften Europas um den wichtigsten Pokal im europäischen Vereinsfußball. Die Champions League ist zum Mythos geworden. Und an dieser Geschichte haben deutsche Mannschaften mitgeschrieben. Allen voran natürlich der FC Bayern. Doch für große historische Fußball-Schlachten sorgten auch die anderen Teams. Die Final-Niederlage von Eintracht Frankfurt gegen Real Madrid 1960 wurde zum Kinohit, das Skandalspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Inter Mailand im Oktober 1971 endete erst im Sommer 2012 – mit der Rückkehr einer Coladose in den Borussia-Park. Und Lars Rickens Kunstschuss zum 3:1 gegen Juventus Turin beweist, dass eine Fußballer-Karriere ihren Gipfel schon erreicht haben kann, bevor sie eigentlich so richtig begonnen hat.

Es sind diese Geschichten, die den Sockel bilden, auf dem der Champions-League-Pokal heute strahlend steht. Auch und gerade das sportliche Scheitern und selbst menschliche Tragödien wie im Brüsseler Heysel-Stadion sind wichtige Bestandteile seiner weltweiten Anziehungskraft. Und wer, wenn nicht der Fußball-Gott hat sich in diesen Wettbewerb immer wieder eingemischt, als er ausgerechnet "Katsche" Schwarzenbeck das Tor zum Titel-Triple des FC Bayern in den 70er Jahren aufstoßen ließ. Oder den in der Bundesliga so lange erfolglosen Hamburger SV plötzlich zum europäischen Titelträger machte.

Unvergessen auch: das deutsch-deutsche Kräftemessen zwischen Bayern München und Dynamo Dresden 1973, als auch Mielkes Staatssicherheit mitspielte. Der Film „Mythos Champion-League“ geht der 60jährigen Erfolgsgeschichte dieses Wettbewerbs auf den Grund, der nicht nur sportlich Geschichte schrieb. Denn von der Königsklasse des Fußballs gingen immer wieder auch gesellschaftliche Impulse aus. Große ehemalige Spieler erinnern an goldene und bitterer Auftritte deutscher Teams und zeigen, warum die Fußball-Welt jedes Jahr aufs Neue von diesem einzigartigen Wettbewerb
09. Januar 2012
Eine Reise ins Unbekannte: "Geheimes Deutschland"


Sie liegen im Verborgenen, werden streng bewacht, nur wenige haben Zutritt. Deutschland ist voll von Orten, die ein Geheimnis bergen:. militärische Forschungslabors, verschlossene Tempel, Treffpunkte für Insider, unterirdische Krankenhäuser, rätselhafte Kultstätten. Der Film GEHEIMES DEUTSCHLAND zeigt eine Heimat, wie sie kaum jemand kennt.

Seit jeher sorgen Menschen für Notzeiten vor, doch in Deutschland scheint dieses Bedürfnis besonders ausgeprägt zu sein. Ein Beleg dafür ist das gewaltige Bunkernetzwerk, das zur Zeit des Kalten Krieges entstand. Hunderte solcher Schutzräume sind heute noch funktionsfähig, darunter auch ganze Krankenhäuser, die unterirdisch Verletzte versorgen sollten, während oben der Atomkrieg tobt. ZDFzeit zeigt heute streng verschlossene Bunkerwelten, die wie Zeitkapseln eine Epoche festhalten, die am Abgrund taumelte.

Geheime Orte ganz anderer Art sind öffentliche Straßen, die zu Schauplätzen für illegale Autorennen werden. Die Teilnehmer suchen den ganz besondern „Kick“, filmen sich selbst und riskieren dabei ihr Leben - und das vieler anderer. Aussteiger und Aktive berichten von einem Phänomen, das schon vielen jungen Menschen das Leben kostete.

Weniger gefährlich aber dafür seit Jahrhunderten von Geheimnissen umrankt sind die Logen der Freimaurer. Ihre Treffen finden im Verborgenen statt, gut geschützt vor neugierigen Blicken. Die älteste deutsche Loge „Absalom zu den drei Nesseln“ macht für ZDFzeit eine seltene Ausnahme und gewährt Einblicke in die Rituale einer Organisation, die immer wieder mit Verschwörungen und düsteren Machenschaften in Verbindung gebracht wurde.

Faszinierend und von Mythen umwoben ist auch ein Naturdenkmal im Teutoburger Wald, dessen geheimnisvolle Anziehung Menschen wohl seit Jahrtausenden beschäftigt. Die Externsteine bei Detmold werden oft als das „deutsche Stonehenge“ bezeichnet und jährlich von Hunderttausenden besucht. Manche sehen in den hoch aufragenden Felsen eine heidnischen Kultstätte voll tiefer Symbolik, andere lediglich eine Laune der Natur. Wer hat Recht? Tragen die Steine tatsächlich Botschaften aus vorchristlicher Zeit? Oder sind sie nur eine Projektionsfläche vielfältiger Phantasien?

Ein weiteres Phänomen, das Experten ratlos macht, sind die sogenannten „Erdställe“. Immer wieder werden unter Gehöften oder Kirchen seltsame unterirdische Gewölbe entdeckt. 700 sind es allein in Bayern. Die engen, labyrinthischen Gangsysteme sind stets fundleer und entstanden im 10. oder 11. Jahrhundert. Ihre Nutzung – ungeklärt. Waren es Zweckbauten oder Kultstätten? Tore zur Unterwelt? Die Heimstatt hilfreicher Kobolde oder Erdgeister? Oder gar ein Wartesaal für arme Seelen zwischen dem Tod und dem Jüngsten Gericht? ZDFzeit wagt sich an eine Erklärung für dieses letzte große Geheimnis der der Archäologie in Europa.
01. November 2011
"Roms Rache - Die Schlacht im Harz"

Die Dokumentation "Roms Rache" berichtet am 9. November 2011 im ZDF von einem Sensationsfund im Harz: Ein Schlachtfeld, auf dem Römer gegen Germanen kämpften.

“Varus, gib mir meine Legionen zurück!“, soll der römische Kaiser Augustus nach der verlorenen Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 n. Chr. ausgerufenen haben. Mit der vernichtenden Niederlage war entschieden: Nie wieder würden Römer in Germanien Fuß fassen; der Anfang vom Ende der römischen Vorherrschaft in Europa. So jedenfalls steht es in den Schulbüchern. Tatsächlich machten Archäologen jüngst eine spektakuläre Entdeckung im Harz. Tausende Fundstücke römischer Herkunft, im Waldboden verborgen, beweisen: Die Römer haben sich nach der Varusschlacht nicht hinter ihrem Grenzwall, dem Limes, versteckt. Vielmehr kam es 230 Jahre nach dem angeblichen Vernichtungsschlag des Cheruskerfürsten Arminius erneut zu einer blutigen Schlacht zwischen Römern und Germanen. Wissenschaftler sprechen von einem „Jahrhundertfund“. Hatte Arminius die Besatzer doch nicht ein für alle Mal aus dem Land geworfen? Mithilfe der Fundstücke wird das Kampfgeschehen von damals rekonstruiert. Muss die Geschichte am Ende neu geschrieben werden?
11. August 2011
„Wie ein Pulverfass!“ im Berliner AlliiertenMuseum

50 Jahre nach dem Mauerbau beleuchtet das AlliiertenMuseum die heißeste Phase des Kalten Krieges. History Media produziert und gestaltet die Filmstationen zur Sonderausstellung „Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau“.
Die Besucher des AlliiertenMuseums gehen auf Tuchfühlung mit den damals mächtigsten Männern der Welt und erhalten auch dank seltener Filmsequenzen Einblicke in ihr militärisches und politisches Kalkül. Persönliche Erinnerungsstücke fangen das individuelle Erleben in der bedrohten Stadt ein: dazu zählen die Kamera eines GIs, der am Tag des Mauerbaus fotografierte, oder die Bücher aus der Bibliothek des Amerika-Hauses, die der Entleiher aus Ost-Berlin erst 29 Jahre später zurückgeben konnte. Anhand neuester Archivfunde wird deutlicher als zuvor die führende Rolle der Sowjetunion beim Mauerbau dokumentiert und erklärt, wieso sich die Westmächte passiv verhielten. Taktische Atomraketen vom Typ Matador (USA) und Scud (UdSSR) veranschaulichen die permanente Kriegsgefahr ebenso wie bislang kaum bekannte Pläne der Amerikaner, Briten und Franzosen für den militärischen Ernstfall.

Die Ausstellung „Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau“ ist vom 11. August bis 3. Januar 2012 im AlliiertenMuseum, Clayallee 135, 14195 Berlin täglich geöffnet - außer mittwochs - von 10.00 bis 18.00 Uhr.
08. Juli 2011
"Geheimakte Mauerbau" zur Primetime im ZDF

"Geheimakte Mauerbau - Die Nacht der Entscheidung" zeigt, wer die Mauer 1961 befahl und wie Deserteure auf der Flucht ihr Leben riskierten.

Vor 50 Jahren, in den frühen Morgenstunden des 13 August 1961, begann der Bau jenes menschenverachtenden Monstrums aus Stahl, Stacheldraht und Beton, das nicht nur eine Stadt teilte, sondern auch zum Sinnbild für die Spaltung Deutschlands, Europas und der Welt wurde: Die Berliner Mauer. Sie trennte Familien und Freunde, kostete vielen Menschen das Leben, die der SED-Diktatur entfliehen wollten. Sie einte allein in der Hoffnung, dass sie eines Tages wieder eingerissen wird.

Was ging dem Mauerbau voraus? Wie kam es wirklich zur Sperrung der Sektorengrenze in der „Frontstadt“ des Kalten Krieges. Wer gab den Befehl, wer trug die Verantwortung? War es DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht, dem das eigene Volk davon lief? Oder Nikita Chruschtschow, der mächtige Staats- und Parteichef der Sowjetunion, eine der beiden Supermächte im Kalten Krieg? War es nur eine innerdeutsche Frage oder drohte eine Krise zwischen Ost – womöglich mit der Gefahr einer nuklearen Eskalation?

Jetzt freigegebene Akten aus dem russischen Staatsarchiv für Zeitgeschichte in Moskau geben Antworten auf offene Fragen und werfen ein neues Licht auf die Geschichte der Mauer. Erstmals lässt sich rekonstruieren, wer wann den Befehl zur Sperrung gab. Die Akten enthüllen wortwörtlich, was hinter den Kulissen der Macht besprochen und entschieden wurde. Sie stellen klar, wer die Weichen stellte zur Nacht der Entscheidung am 13. August 1961, als Stacheldraht und Ziegelsteine die Hoffnung der Menschen zerstörten.

Eine Grenze entstand, die von Anfang an Menschen dazu brachte, mit dem Mut der Verzweiflung die Flucht in die Freiheit zu wagen. Unter ihnen auch Grenzpolizisten und Soldaten der DDR. Einige von ihnen berichten zum ersten Mal von ihren Motiven, Ängsten und warum sie ihr Leben riskierten, um in den Westteil Berlins zu gelangen. Nicht jede Flucht endete erfolgreich: Gerd Sommerlatte, damals Soldat der NVA, flüchtete, weil er nicht auf Menschen schießen wollte. Doch die SED-Diktatur ließ ihn entführen und in die DDR zurückbringen. Verurteilt als „Republikflüchtiger“ verbrachte er Jahre im Gefängnis.

Aufwändige Computer-Grafiken machen die Dimension des Mauerbaus anschaulich. Der Film zeigt auch zahlreiche neu entdeckte Farbaufnahmen aus jenen Tagen in Berlin und zur internationalen Lage, als sich das Ringen der Supermächte um den Status von Berlin bedrohlich zuspitzte.
11. März 2011
"Görings Geheimnis" mit zahlreichen Filmschätzen

GÖRINGS GEHEIMNIS - Hitlers Zweiter Mann. Eine Dokumentation mit unbekannten Bildern aus Görings Privatbesitz.

Jahrzehnte lang waren diese Filmrollen verschwunden. Niemand ahnte, dass Hitlers zweiter Mann eine unbekannte Leidenschaft hatte. Filme aus seinem Privatbesitz zeigen, wie er sich selbst am liebsten sah – auf dem Höhepunkt seiner Macht, umjubelt von den Massen wie beim Anschluss“ von Österreich 1938, als Oberbefehlshaber der Luftwaffe und als wichtigsten Gefolgsmann Hitlers. Die Privatfilme geben erstmals Einblick in das Innenleben eines der mächtigsten Nationalsozialisten, der kein Tagebuch hinterließ und kaum persönliche Notizen, und der verwickelt war in fast alle Verbrechen des Regimes. Die Filme, überwiegend in Farbe gedreht, lüften das Geheimnis eines Mannes, der bei den Nürnberger Prozessen als „Nazi Nummer eins“ angeklagt war, zu Tode verurteilt wurde und sich selbst das Leben nahm – mit einer Giftkapsel.

„Görings Geheimnis – Hitlers Zweiter Mann“ zeigt den nach Hitler mächtigsten Mann zum ersten Mal aus einer völlig neuen Perspektive – nicht mit offiziellen Filmen der Wochenschauen, sondern ausschließlich mit Privatfilmen. Sie ermöglichen einen unzensierten und direkten Blick auf Hermann Göring und seine Taten. Viele dieser Filmschätze, zum großen Teil in Farbe, sind zum ersten Mal zu sehen. So entsteht ein neues, unmittelbares Bild vom wohl schillerndsten Charakter des Nationalsozialismus.

Wie konnte aus einem hochdekorierten Flieger des Ersten Weltkriegs ein so rücksichtsloser und korrupter Handlanger Hitlers werden? Welche Rolle spielte er beim Aufstieg des Diktators? Warum wurde Göring drogenabhängig? Was außer Macht und Geld trieb ihn an? Warum zögerte er, Hitler in den Krieg zu folgen und warum verlor er so rasch an Einfluß? Wer war dieser barocke Mann, der Pracht und Luxus so sehr liebte, wirklich?

„Görings Geheimnis“ gibt Antworten auf die letzten offenen Fragen.

Ein Film von Jörg Müllner, Autor und Regisseur der preisgekrönten Dokumentarreihe „Göring – Eine Karriere, im internationalen Vertrieb der Albatross World Sales GmbH.

Kontakt: Anne Olzmann, Tel: +49 (0)6221 18749070, Fax: +49 (0)6221 18749079, Handschuhsheimer Landstr. 73, 69121 Heidelberg
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Eine DVD-Veröffentlichung mit der 55minütigen deutschen Fassung eist für Juni 2011 geplant.

GÖRINGS SECRET
The Story of Hitlers Marshall

These reels of film were missing for decades. Nobody guessed that Hitler’s second-in-command had a secret passion. Films from his private collection show him in his favourite role - at the height of his power surrounded by cheering masses as when Austria was annexed in 1938, or in his role as commander-in-chief of the air force, or as Hitler’s most important henchman. These private films reveal something about the interior life of one of the most powerful National Socialists, who left behind neither a diary, nor scarcely any personal notes, and who was involved in almost all of the crimes of the regime. The films, which were mainly made in colour, throw some light on a man who as “Nazi number one“ was indicted at the Nuremberg Trials, and sentenced to death, took his own life --- with a capsule of poison.

“Göring`s Secret – Hitler’s Second-in-Command” shows the most important man after Hitler from a completely new perspective – not in official newsreels but almost entirely in private film footage. This allows an uncensored and direct look at Hermann Göring and his deeds. Much of this valuable and mainly colour film footage is being shown for the first time. Thus a very immediate and new image emerges of the most flamboyant character in National Socialism.

How could the highly decorated First World War pilot become such a ruthless and corrupt stooge of Hitler’s? What role did he play in the rise of the dictator? Why was Göring addicted to drugs? What drove him besides power and money? Why did he hesitate to follow Hitler into war and why did he lose influence so swiftly? Who was he really? - this baroque man who so loved splendour and luxury?

“Göring`s Secret“ answers these last remaining questions.


21. Januar 2011
"Der Neandertaler in uns" auf Arte

Arte sendet am 28. Januar 2011 um 21.45 Uhr unsere Wissenschaftsdokumentation
„Der Neandertaler in uns - Das Mysterium der Urzeit-Gene“.
 
Ein Film von Tamara Spitzing

Im Frühjahr 2010 sorgte die Meldung, dass der Gen-Code des Neandertalers geknackt sei, für Schlagzeilen. Erste Untersuchungen zeigten, dass die frühe Menschenart sehr viel näher mit uns verwandt ist als bisher angenommen.

Neandertaler. Sie waren die einzigen „anderen“ Menschen, die eine Zeit lang gemeinsam mit uns anatomisch modernen Menschen auf der Erde gelebt haben. Von 200.000 bis etwa 30.000 Jahren vor unserer Zeit besiedelten sie Eurasien. Etwa 10.000 Jahre teilten sie diesen Siedlungsraum mit unserer Spezies.

Seit im Jahr 1856 nahe Mettmann im Bergischen Land das erste Skelett dieses Urmenschen entdeckt wurde, beschäftigt er unsere Phantasie: Wie nah steht er uns? Haben wir und Neandertaler gemeinsamen Nachwuchs gezeugt? Gibt es gar einen „kleinen Neandertaler“ in uns? Lange waren diese Fragen in der Forschung heftig umstritten.

Jetzt gibt es neue und faszinierende Antworten: Forscher des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben das Erbgut unseres ausgestorbenen Bruders entschlüsselt. Ein Quantensprung in der Wissenschaft! 13 Jahre lang haben der schwedische Gen-Pionier Svante Pääbo und sein internationales Team daran gearbeitet. Ein Projekt, dass Rückschläge, Zweifel und Triumphe mit sich brachte, weltweit für Aufsehen sorgte und im Jahr 2010 endlich beendet werden konnte. Mit spektakulären Ergebnissen: jeder von uns, so konnten die Forscher nachweisen, trägt zwei bis vier Prozent Neandertalergene in sich – mit Ausnahme der afrikanischen Bevölkerung südlich der Sahara.

Die Resultate des Max-Planck-Instituts in Leipzig dienen weniger dazu, den Neandertaler besser kennen zu lernen. Vielmehr geht es Svante Pääbo und seinen Mitarbeiter um uns, die modernen Menschen. Denn wenn wir den Gencode unserer nächsten ausgestorbenen Verwandten kennen, können wir uns vergleichen. Und die Frage aller Fragen beantworten: was macht den Mensch zum Menschen? Warum sind die Neandertaler ausgestorben und was haben wir damit zu tun? Und was bedeutet der kleine genetische Unterscheid möglicherweise für unsere Zukunft auf diesem Planeten?

Das Team der History Media GmbH hatte exklusiven Zugang zu den Forschungsergebnissen. Der Film erzählt die dramatische Geschichte des Neandertalergenomprojekts mit all seinen Höhen und Tiefen. Es folgt den Protagonisten bei ihrer spannenden Suche. Und beleuchtet die Ergebnisse, die unser Bild von uns selber grundlegend verändern. Es ist ein Film über eines der letzten großen Rätsel der Evolution – eine Reise zu den Geheimnissen unseres Erbguts.
30. November 2010
History Media-Dokumentationen auf Phoenix

Der Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix strahlt am 6. Dezember 2010 um 21:00 Uhr Jörg Müllners Dokumentation "Der Bunker - Hitlers Ende" aus. Die zweiteilige Dokumentation "Hitlers Österreich" wurde auf Phoenix am 22. August 2010 um 20.15 Uhr wiederholt.

Ein Film von Jörg Müllner
Legenden, Lügen und Halbwahrheiten rankten sich Jahrzehnte lang um Hitlers Ende im Bunker unter der Berliner Reichskanzlei. Was geschah tatsächlich in den Tagen vor Hitlers Selbstmord am 30. April 1945?
Warum zögerte der Diktator sein Ende so lange hinaus? War er überhaupt noch entscheidungsfähig? Ein in Moskau entdecktes Dossier des russischen Geheimdienstes, das ausschließlich für Josef Stalin bestimmt war, wirft jetzt ein neues Licht auf die Ereignisse im Bunker: Es beruht auf Verhörprotokollen des Persönlichen Adjutanten Hitlers, Otto Günsche, und des Kammerdieners Heinz Linge. Die Geheimschrift, die bis 1949 entstand, war seitdem niemandem mehr zugänglich.
In der Dokumentation "Der Bunker - Hitlers Ende" berichten Zeitzeugen wie Hitlers Sekretärin Traudl Junge, ehemalige Offiziere wie Ulrich de Maiziere oder Bernd Freytag von Loringhoven von ihren Erlebnissen in den Tagen des Untergangs. International renommierte Historiker und Hitler-Forscher wie lan Kershaw oder Joachim Fest analysieren das Geschehen im Bunker zwischen dem 20. und 30. April 1945 - von Hitlers letztem Geburtstag bis zu seinem Selbstmord. In den Ereignissen der letzten Tage kulminierte, was in den Jahren zuvor schon angelegt war. Es sind signifikante Merkmale im Psychogramm des Diktators, Kriegsherrn und Massenmörders, der bis zuletzt seinem Prinzip "Alles oder nichts" treu blieb und zum Schluss den Deutschen die Schuld an der eigenen Niederlage zuwies.
Fern der Realität, schwankend zwischen Euphorie und Depression, gezeichnet vom körperlichen Verfall, verbunkerte sich Hitler in einer Welt, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hatte. Es kam zu grotesken Szenen. Hochzeiten im Bunker - nicht nur von Hitler und Eva Braun, sondern auch von Mitgliedern der Entourage. Der Film enthüllt die wahren Umstände der Erschießung von Hermann Fegelein, SS-General und Ehemann von Eva Brauns Schwester Gretl. Augenzeugen berichten über die Umstände der Ermordung der Goebbels-Kinder durch ihre Mutter Magda. Ein virtueller Gang durch eine Rekonstruktion des Bunkers vermittelt Einblicke in die Schattenwelt der letzten Tage. Es waren Tage, in denen noch Hunderttausende von Menschen sterben mussten, obwohl das Ende des Hitler-Reichs schon längst besiegelt war.
02. Juli 2010
"Der Kennedy-Mord" auf 3Sat

Auf dem Kultursender 3sat ist die History Media-Produktion "Der Kennedy-Mord - Mythos und Wahrheit" am 9. Juli 2010 um 22.25 Uhr zu sehen.

Ein Film von Jörg Müllner

Das Attentat auf John F. Kennedy ist der größte ungelöste Mordfall des 20. Jahrhunderts. Noch immer ist umstritten, wer am 22. November 1963 in Dallas die tödlichen Schüsse auf den 35. Präsidenten der USA abfeuerte:
War es tatsächlich der Einzeltäter Lee Harvey Oswald, wie es regierungsamtlich in den USA heißt? Oder gab es eine Verschwörung, die zum Attentat führte? Welche Rolle spielte der US-Geheimdienst CIA?
An erster Stelle in der Galerie der Tatverdächtigen stand zuletzt Kubas Staatsoberhaupt Fidel Castro, der selbst mehrfach Zielscheibe von Attentatsplänen seitens der USA geworden war und sich angeblich dafür rächen wollte.
Die Zweifel an der offiziellen Position, die im sogenannten "Warren-Report" zum Ausdruck kommt, sind in den letzten Jahren gewachsen. Geheimdienstakten, Autopsieunterlagen, Abhörprotokolle des FBI und Analysen von Filmmaterialen deuten inzwischen auf andere Spuren hin, auf einen möglichen Täterkreis und seine Hintermänner.
In dem Film "Der Kennedy-Mord" ziehen Experten und Historiker ihr Resümee: Kennedy starb in einem Kreuzfeuer, wurde Opfer einer Verschwörung, in der die Mafia die Schlüsselrolle spielte.
20. Juni 2010
"Arabische Herrscherhäuser" im ZDF

Das ZDF zeigt am 27. Juni 2010 unsere Dokumentation "Arabische Herrscherhäuser - Tausendundeine Nacht?" über die Monarchien in Saudi-Arabien, Dubai und Jordanien.

Ein Film von Jörg Müllner
Die arabische Halbinsel - eine Wüste für die Demokratie. Seit Menschengedenken herrschen hier Könige, Emire und Nachfolger des Propheten Mohammed. Die größten Ölvorkommen der Welt bescheren der Region sagenhaften Reichtum. Wo einst nur Wasser oder Wüste war, entstanden Märchenwelten voller Luxus und Pomp.
Was steckt hinter dieser Glitzerfassade aus Tausendundeiner Nacht? Wir reisen in das Emirat Dubai, die Megacity am Persischen Golf, wo auf Wasser Palmen wachsen und treffen mit Scheich Maktum bin Raschid Al Maktum einen Herrscher, der in der globalen Finanzkrise um seine Vision bangt.
Wir besuchen das Königreich Saudi-Arabien, ölreichstes Land der Welt, wo ein König zwischen Tradition und Terror einen Weg in die Moderne sucht. Und wir reisen ins Haschemitische Königreich Jordanien und sprechen im Palast von Amman ein glamouröses Königspaar, das vermitteln will zwischen den Fronten in einer krisengeschüttelten Region. Was haben diese Monarchien gemeinsam? Welche Gefahren bedrohen ihre Herrschaft?
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