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Mensch Heino

MENSCH HEINO!
Der Sänger und die Deutschen
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Dienstag, 11. Dezember 2018, ZDF

Trailer zum Film:

Quelle: ZDF

Ausstrahlung
11. Dezember 2018, 20:15 Uhr im ZDF
Ein Film von
Jörg Müllner

Presseecho

Frankfurter Allgemeine Zeitung

HEINOS ABSCHIED IM ZDF

Karamba, Karacho, vorbei! 

Man hätte längst nicht mehr damit gerechnet, aber Heino geht, und selbst die Spötter trauern. Das ZDF verneigt sich vor dem wohl coolsten und erfolgreichsten deutschen Sänger des vergangenen Jahrhunderts.

Seit Wochen reden wir über Angela Merkels Rückzug auf Raten, dabei scheint sich dieser Tage eine weit größere, deutschere Ära ihrem Ende zuzuneigen: Heino, die singende Haselnusstorte, Heino, der Volksmusikgigant aus Düsseldorf Oberbilk, der ein halbes Jahrhundert lang die Echokammer der deutschen Seele bespielte (und was wollte diese verführbare Seele am Grunde ihres Daseins je anderes als lieben, wandern, rocken?), Heino also, der am Donnerstag quietschfidele achtzig Jahre alt wird, will von der Bühne abtreten. Diesmal endgültig. Das letzte Album des Tieftöners, der weit mehr als fünfzig Millionen Platten verkauft hat, knödelt sich ein letztes Mal durch (neo)teutonische Gefühlshymnen von „Mackie Messer“ bis „Tage wie diese“.

Bewegend ist der Abschied vor allem, weil man längst nicht mehr damit gerechnet hatte, dass das Zeitalter dieses heftig verspotteten, pompös volksnahen und doch so ungreifbaren Stars je enden könnte. Ist der wie eine Kreuzung aus Andy Warhol und Freddy Quinn anmutende, sich seit einigen Jahren zudem als gewitternder Thor verkleidende Heino, der immer schon blonder war als Blondie, bebrillter als jeder Proll-Rapper und heimatverbundener als unser Innenminister, ist dieser coolste deutsche Sänger nicht eine alterslose Kunstfigur? Aber nein, Karamba, Karacho, er geht.

Heino auf allen Kanälen

Zum Abschied gibt es Heino auf allen Kanälen. Für das ZDF hat der auf historische Themen spezialisierte Filmemacher Jörg Müllner ein Porträt gedreht. Neben Heino und Hannelore kommen darin Wegbegleiter zu Wort, dazu gibt es den üblichen Expertenquark, Tour-Bilder, Archivmaterial, eine lasch nachgestellte Szene, viel Information. Hinsichtlich der Originalität ist Luft nach oben, aber auch so wird deutlich, dass das Geheimnis von Heino seine Geheimnislosigkeit ist. Es gibt nichts aufzudecken, keinen Mitteilungsdrang, keine geheime Agenda. Nicht mal kompositorisch mochte sich Heinz Georg Kramm verewigen. Für seinen Traum einer Musikerkarriere hängte er zwar früh den Bäckerberuf an den Nagel, aber es reichte ihm vollauf, Interpret zu sein, Singer, nicht Songwriter. Und was er genau singen würde, war ihm auf eine erstaunliche Weise von Anfang an schnuppe.

Zunächst trällerte Heino mit den Ok Singers Freddy Quinns Lieder nach. Geld verdiente man damit nicht. Dann fällt der schöne Satz: „In Quakenbrück wendet sich das Blatt.“ Hier traf der Barde 1965 auf den Produzenten Ralf Bendix, der ihm zwei Stücke vorschlug: „Welcher Titel und welche Musik, war mir im Grunde genommen wurscht“, sagt Heino. Es war zufällig weder Schlager noch Elvis-Rock, sondern ein Volkslied; der Text stammte vom Antisemiten Börries von Münchhausen. „Jenseits des Tales“, gekappt um die vierte, homoerotische Strophe (und damit um seinen Kern), durchbrach aus dem Stand die Hunderttausendermarke.

Subversiv war daran nichts

Seine gesamte Karriere hindurch hörte Heino von nun an auf den Rat seiner Manager. Das war lange Zeit gefällig aufpoliertes Liedgut für die Generation Wandervogel. Sollte es aber, wie im Jahr 2013, die Neuerfindung als Rock-Heino sein, zog der brave Baritonist eben eine Nietenkutte an und sang Rammstein- oder Ärzte-Songs. Dass Heino die meisten Stücke zuvor nicht einmal kannte, verbirgt sein sympathischer Produzent Martin Ernst gar nicht. Subversiv war daran nichts, die Wirkung aber umso größer: Plötzlich zeigte sich die Volksliedseele des deutschen Pop-Rock. Der stumpfe Rammstein-Zirkus etwa kam erst mit Heino zu sich selbst, das „R“ rollte im Kreis. Der Gipfel der raffinierten Travestien war Tocotronics „Kapitulation“ als astreines Spielmannslied (der Tiefpunkt des Billig-Stadionrock auf dem Album „Arschkarte“ von 2016).

Die Dokumentation spart die hitzigen Debatten nicht aus. Über Jahrzehnte war das Land schließlich gespalten in glühende Heino-Hasser und verzückte Fans. Während die einen ihn als Traditionalisten feierten, hörten die anderen nur die Marschtrommel der Reaktion. Letzteres hatte auch mit der hartnäckigen Weigerung des Sängers zu tun, Lieder als anstößig zu empfinden, weil sie etwa im „Liederbuch der SS“ auftauchten. Allzu geschickt war es vielleicht auch nicht, 1977 im Auftrag Hans Filbingers ausgerechnet für Baden-Württembergs Schulen das Deutschlandlied inklusive erster Strophe aufzunehmen oder in den Achtzigern durch das Apartheid-Südafrika zu touren. Man nimmt Heino aber durchaus ab, dass ihm alles Politische ebenfalls einfach wurscht war: Er fühlte sich, wie er hier ganz ungeniert bekennt, stets nur dem eigenen Bankkonto verpflichtet. Wundersamerweise hat das dazu geführt, dass die Marke Heino, obwohl keineswegs linkskompatibel (die DDR-Propaganda schäumte), auch von schwarzbraunen Hohlnüssen nicht wirklich vereinnahmt werden konnte.

Wir sehen einen Mann, der nach all den Stürmen als Letzter lacht, während er im Heino-Café in Bad Münstereifel Kuchen spachtelt, wobei unerwähnt bleibt, dass das ursprüngliche, von den Kramms betriebene Café in der Altstadt – auch das so deutsch wie nur denkbar – einem „City Outlet Center“ weichen musste: Heinos einzige Niederlage. Ausgerechnet gegen den Kommerz. Das Café im Kurhaus-Hotel, in dem der Sänger und seine Frau seit zehn Jahren wohnen, trägt nur seinen Namen. Vielleicht aber reicht ihm auch das. Schließlich hat er in der Volksmusik selbst als eine Art Outlet-Center agiert und mehr als tausend fremde Lieder für immer mit seinem Namen imprägniert. Wenn er jetzt zu der Ponderosa reitet, darf er es aufrecht tun.

Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Stuttgarter Zeitung

Keiner ist wie Heino

Ungebrochen populär und oft verhöhnt: Am 13. Dezember 2018 wird Heino 80 Jahre alt. Vorab zeigt das ZDF ein erfrischend faires Porträt.

„Du kannst ihn verkleiden, wie Du willst“, sagt der Plattenproduzent Martin Ernst über den Mann, der zuvor schon als der „bekannteste Deutsche“ tituliert wurde, „das ist einfach immer Heino“. Womit er zum Auftakt des 45-minütigen Porträts „Mensch Heino! Der Sänger und die Deutschen“ zweifellos richtig liegt. Bloß sehen das die einen eben als größte Qualität des Schlagerstars, der am 13. Dezember 80 Jahre alt wird, als grundehrliche Einheit von Image und Mensch, die anderen als schlimmstes Manko.

„Heino sieht aus wie kein anderer Sänger“, erklärt Sebastian Zabel, der Chefredakteur der deutschen Ausgabe des „Rolling Stone“, einer blinder Heino-Begeisterung unverdächtigen Publikation, „ein bisschen wie eine Comicfigur. Er ist in allem übersteigert: Er ist blonder als man normalerweise blond ist, er hat eine Sonnenbrille, durch die man überhaupt nicht mehr durchgucken kann“. Und wie der Filmautor Jörg Müllner im Anschluss richtig anmerkt: „Das macht ihn auch zur Zielscheibe von beißendem Spott.“

Erinnerung an andere Zeiten

Ein wenig Spott findet sich auch in „Mensch Heino!“, eher aber: ironische Skepsis. Nichts jedoch vom bösen Hohn, mit dem dieser von Wanderliederbuch und Schlagerfabrik gleichermaßen gespeiste Hitlieferant oft konfrontiert war. Meist nimmt dieses Porträt seinen Titel ernst, will den Menschen Heino zeigen und keinesfalls seine Mitklatschlieder veräppeln oder gar die Milieus, in denen sie gut ankommen. Das ist angenehm und erfrischend.

Heino wird in den Sechzigern populär, als Rockmusik die Jugendkultur umkrempelt. Er wird zum Anker der Unhippen und der „Elterngeneration“, wie man vergröbernd sagt. Dass seine Lieder die musikalische Sozialisation vieler Deutscher in der Wandervogelbewegung und auch Hitlerjugend ansprachen, stellt Müllner erst mal ohne Anklage fest. Wie der Historiker Ingo Grabowsky zu bedenken gibt, ist bei vielen Heino-Fans damals eine Nostalgie am Werk, die man nicht mit politischen Sympathien gleichsetzen sollte. Die eigene Jugend wird, unabhängig von ihren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, von den meisten Menschen sehnsuchtsvoll erinnert.

Ein Zeichen der Versöhnung

Man kann ohne viel Deutungsartistik einen Schritt weiter gehen als Müllner. Heino wurde damals zum Symbol dafür, dass nicht die ganze Welt auf den Kopf gestellt, nicht alles Vertraute abgeschafft würde. Der von seinem Manager an ein neues Publikum herangeführte heutige Heino, der Rock- und Popsongs mit dem gewohnten Feldartilleriebariton ins Mikrofon wuchtet, liefert ein doppeltes Versöhnungszeichen. Eine ältere Generation bekommt den Trost, sie sei keinesfalls völlig abgehängt. Und die in ihrer Jugendlichkeit von der Werbung ständig kultisch gefeierten Jungen dürfen das Gefühl genießen, die Welt der Alten sei nicht bloß eine Zone der unvorstellbaren Andersartigkeit.

Dass Heino keine Berührängste hat, schafft auch Probleme. Schon zu Zeiten des Apartheidregimes ist der Sänger in Südafrika aufgetreten. In den zum ehemaligen deutschen Kolonialreich gehörenden Regionen ist er bei Nachkommen von Auswanderern und frisch umgesiedelten Deutschen beliebt. Das dortige „Südwesterlied“ singt er gerne – auch wenn Kritiker sich darauf stürzen, die Melodie sei im Dritten Reich die des „Panzerlieds“ gewesen. Dass sie bereits zuvor anderen Texten als Grundlage diente, wird auch von Müllner der Einfachheit halber unterschlagen.

Keine Gedanken gemacht

Einmal sagt Heino, um solche Problematiken habe er sich „keine Gedanken gemacht“. Man glaubt es dem ehemaligen Konditorlehrling aus Düsseldorf. Er ist wohl so konzentriert darauf, die erfolgreiche Figur Heino durch und durch zu sein statt sie zu spielen, dass er vieles andere ausblendet. Das liefert ihn als Projektionsfläche auch Ultrakonservativen aus. Nach diesem Film hält man tatsächlich für möglich, dass Heino das kaum wahrnimmt. Und sei es nur, weil er denkt, dass die drei Minuten Glück, die er seinen Fans pro Lied liefert, größer seien als alle Politik.

Stuttgarter Zeitung

80. Geburtstag: Doku beleuchtet Leben von Heino

Der streitbare Schlagersänger Heino wird bald 80 Jahre alt, das ZDF beleuchtet das Leben des Künstlers daher im Dezember in einer großen Primetime-Dokumentation. Filmemacher Jörg Müllner will dann dem Phänomen Heino auf den Grund gehen.

„Mensch Heino! Der Sänger und die Deutschen“ läuft am 11. Dezember im Rahmen von „ZDFzeit“ zur besten Sendezeit. In 45 Minuten Sendezeit beleuchtet Filmemacher Jörg Müllner das Leben und die Karriere des Mannes, der in Deutschland mehr Platten verkauft hat als die Beatles und nach wie vor auf der Bühne steht.

Heino ist ein durchaus streitbarer Künstler und sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt gab es Kritik an Heinos Album „Die schönsten deutschen Heimat- und Vaterlandslieder“, worauf auch einige Songs zu hören waren, die in der NS-Zeit sehr populär waren. Heino wehrte sich gegen die Kritik und erklärte, die Lieder könnten nichts dafür, wenn sie von den Nazis instrumentalisiert worden seien. 2015 war Heino Jury-Mitglied bei der zwölften Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. 

Jörg Müllner begleitete den Sänger auf dessen Tourneereisen und führte Interviews mit ihm, engen Wegbegleitern und auch Kritikern. Aus der Familie kommen Heinos Frau Hannelore, seine Schwester Hannelore und sein Enkel Sebastian zu Wort. Auch Heinos Manager Jan Mewes sowie Produzent Martin Ernst hat Müllner getroffen. Zusätzlich dazu sollen Historiker Ingo Grabowsky, Philosoph Wolfgang Buschlinger und „Rolling Stone“-Chefredakteur Sebastian Zabel den Werdegang des Musikers zeit- und kulturgeschichtlich einordnen. 

Timo Niemeier, dwdl

Das Phänomen Heino: Doku zum 80. Geburtstag des Musikers

Er polarisiert wie kein anderer deutschsprachiger Musiker. Von den einen wird er nach wie vor als „Volksmusiker“ hymnisch verehrt, während ihn die anderen im rechten Eck sehen: Es geht nicht um Andreas Gabalier, sondern um Heino.

Das ZDF wirft anlässlich seines 80. Geburtstags in „Mensch, Heino! Der Sänger und die Deutschen“ am Dienstag um 20.15 Uhr einen kritischen Blick auf die Maschine, die hinter dem Sänger mit der dunklen Sonnenbrille steckt.

Aufgewachsen ist Heino als Heinz Georg Kramm in bitterer Armut im zerbombten Düsseldorf der Nachkriegszeit. Er arbeitete als Bäcker, später als Zeitungszusteller und Model. Erst Mitte der 1960er avanciert er zum Star, indem er alte Volkslieder neu verpackt.

Das alles sind wohl keine Fauxpas eines naiven Künstlers, sondern Kalkül, um die Geldmaschine zu ölen, denn wie sagt er so schön: „Mein Produzent hat gesagt: Guck auf dein Bankkonto, dann wirst du sehen, dass du alles richtig gemacht hast.“ Mehr verkaufte Tonträger in Deutschland als die Beatles geben ihm recht.

Oliver Mark, Der Standard, Wien

„Mensch Heino!“ – Tut er nur so?

Am Donnerstag wird Heino 80 Jahre alt, und dankenswerterweise widmet ihm das ZDF einen Film, der nicht bloß seine größten Hits feiert. Er habe eine „Karriere voller Widersprüche“ erlebt, heißt es im Kommentar. Aus Heinos Sicht kann davon allerdings keine Rede sein, denn sein Weg ging immer gradlinig Richtung Erfolg; für die Kontroversen sorgten andere, allen voran die 68er, denen er ein regelrechtes Feindbild war.

Tilmann P. Gangloff, Neue Westfälische

Augsburger Allgemeine

Blondes Haar, 80 Jahr‘: Heino hat heute Geburtstag

Heinz Georg Kramm, besser bekannt als Heino, wird am Donnerstag 80 Jahre alt. Eine neue Dokumentation verrät spannendes und kritisches über den Schlagerstar.

Es ist eine kritische Würdigung geworden, die unter anderem zeigt, warum sich mancher so schwer mit Heino tat und wie eng seine Laufbahn mit der deutschen Geschichte verknüpft ist. Heino kommt ausführlich zu Wort, und das ist stellenweise überaus aufschlussreich. So gibt er zu verstehen, dass ihm die Kasse letztlich wichtiger war als die Kritik. 50 Millionen Tonträger hat er allein in Deutschland verkauft – eine beeindruckende Karriere eines ehemaligen Bäckerlehrlings.

Heino kam 1938 in Düsseldorf als Heinz Georg Kramm zur Welt; sein Vater starb im Krieg. Seine Mutter hielt die Familie als Putzfrau über Wasser und schenkte ihrem Sohn zu Weihnachten 1948 ein rotes Akkordeon. Ein Geschenk, das sein Leben prägen sollte. Zwar absolvierte er eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor, sein Herz aber hatte er an die Musik verloren.

Mit zwei Freunden trat er dann als Trio „OK Singers“ auf, nannte sich von da an Heino und wurde in den 60ern von Produzent Ralf Bendix entdeckt, der aus ihm einen erfolgreichen Volksmusik-Interpreten formte: Seine erste Aufnahme „Jenseits des Tales“ verkaufte sich gleich 100.000 Mal. Ausgerechnet in einer Zeit, in der die Rolling Stones „I Can’t Get No Satisfaction“ rockten und deutsche Studenten später auf die Straßen gingen, sang Heino Schlager über die Heimat und wurde damit für die 68er-Bewegung zur Reizfigur. Weil er Lieder zum Besten gab, die auch im Dritten Reich populär waren, unterstellten ihm Kritiker eine rechte Gesinnung.

Zu Unrecht, betont Heino so entschieden wie lakonisch: „Natürlich sind einige Lieder auch in der Nazizeit gesungen worden, aber da können ja die Volkslieder nichts zu.“ Auch anderes perlte an ihm ab, etwa dass ihn der Komiker Otto in „Otto – Der Film“ als singenden Zombie durch den Kakao zog. „Das war mir doch so wurscht“, sagt Heino dazu.

Ohnehin nimmt er sein Image als Schlager-Barde seit Jahren selbstironisch auf die Schippe – indem er mit der Band „Rammstein“ beim Heavy-Metal-Festival in Wacken auftrat oder, 2013, ein Album mit Coverversionen von Pop-, Hip-Hop- und Rocksongs aufnahm. Sein kürzlich erschienenes Album „…und Tschüss“ soll sein Letztes sein. Aber wer weiß.

So erfolgreich er auch als Sänger war, in seinem Leben musste Heino schwere Schicksalsschläge verkraften. Auch davon spricht er in der Doku. Über den Selbstmord seiner Tochter etwa oder über seine Augenerkrankung, die ihn dazu zwang, ständig Sonnenbrille zu tragen.

Cornelia Wystrichowski, Augsburger Allgemeine